Hörögeräte Herrmann GmbH - Hörgeräte Gehörschutz Zubehör bei Schwerhörigkeit in Pirmasens, in Kusel und in Waldfischbach

Pirmasens - Ringstraße 25 - Tel: 06331-62596 | Kusel - Marktstraße 6 - Tel: 06381-5500 | Waldfischbach-Burgalben - Hauptstraße 37 - Tel: 06333-3034

Wege zum Hörgerät

Ein Hörsystem ist etwas Persönliches. Es wird an Ihre Hörminderung, Ihre Ohrform und an Ihre Hörvorlieben und Ihr Hörverhalten angepasst. Deshalb besteht die Vorgehensweise, mit der man zu einem Hörsystem kommt, aus verschiedenen Schritten. Diese sind nötig, um eine optimale Anpassung in allen Bereichen sicherzustellen.

Hörgeräte von PHONAK

Vermuten einer Hörminderung
In den meisten Fällen beginnt der Weg zu einem Hörsystem mit dem Gefühl, dass das Gehör nicht so gut ist, wie es sein sollte. Dieses Gefühl kann in Situationen entstehen, in denen man Gesprochenes wiederholt haben möchte oder wenn z.B. andere Menschen sich über den lauten Fernseher beschweren, obwohl man selbst die Lautstärke als angenehm empfindet.

Bei Kindern wird ein Hörverlust entweder durch ein Hörscreening unmittelbar nach der Geburt oder später durch Verhaltenshörtests bzw. durch das Beobachten der Sprachentwicklung festgestellt.

Sobald Sie einen Hörverlust vermuten, wenden Sie sich bitte an einen Hörgeräte-Akustiker oder einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt.

1. Sitzung beim Hörgeräte-Akustiker: Feststellen einer Hörminderung
Der HNO-Arzt stellt fest, welche Ursachen die Hörminderung hat und ob eine Hörhilfe Abhilfe schaffen kann. Ein HNO-Arzt oder ein Hörgeräte-Akustiker bestimmen dann durch einen Hörtest den Grad Ihrer Hörminderung. Diese Daten werden in ein Audiogramm eingetragen, um Ihnen die bestmöglichen Hilfsmittel zur Wiederherstellung Ihrer Hörfahigkeit zur Verfügung stellen zu können.

Ihre Hörminderung, die Form der Gehörgänge, Ihre Bedürfnisse bezüglich Freizeitgestaltung und Anforderungen am Arbeitsplatz, Ihr Geschmack und Ihre finanziellen Vorstellungen werden bei der Wahl Ihrer zukünftigen Hörsysteme und deren Technologie berücksichtigt. Der Hörgeräte-Akustiker nimmt von jedem Ohr einen Ohrabdruck – eine genaue Kopie Ihres Gehörgangs – der die Basis für die IdO-Schale (falls Im-Ohr-Geräte verwendet werden) oder für die HdO (Hinter-dem-Ohr) - Otoplastik bildet.

Anpassung eines Hörgerätes

2. Sitzung beim Hörgeräte-Akustiker: Anpassen der Hörsysteme
Der Hörgeräte-Akustiker hat das neue Hörsystem physisch vorbereitet. Nun setzt er diese in Ihre Ohren ein und stimmt es auf Ihren Hörverlust und Ihre Hörvorlieben ab. Zusätzlich informiert er Sie über den Gebrauch der Geräte – wie werden sie eingesetzt, wie bedient und wie wird die Lautstärke eingestellt. Er macht Sie auch mit der Wartung vertraut – Batteriewechsel, Reinigung und Pflege der Geräte. Schließlich kann er Ihnen einige Hörbeispiele präsentieren und erklären, wie Ihre Hörsysteme in verschiedenen Hörsituationen reagieren. Anschließend können Sie die Hörsysteme zu Hause ausführlich testen.

Erste "Schritte" mit Ihren neuen Geräten
In den nächsten Tagen werden Sie sich mit Ihren neuen Geräten vertraut machen, indem Sie diese täglich einige Stunden tragen. Die wahrscheinlich einfachste Art, Ihre Geräte kennen- und schätzen zu lernen, ist das Tragen in der Ihnen bekannten Umgebung. Lernen Sie deren Charakteristik kennen, wenn Sie mit jemandem sprechen oder wenn Sie fernsehen. Ihre eigene Stimme kann Ihnen nun fremd, vielleicht lauter, erscheinen.

Wenn Sie sich an Ihre Hörsysteme gewöhnt haben, werden Sie abschätzen können, was noch zu verbessern ist. Vielleicht möchten Sie gewisse Einstellungen verändert haben. Notieren Sie sich die Situationen, mit denen Sie nicht zufrieden sind und besuchen Sie Ihren Hörgeräte-Akustiker, der Ihre Geräte entsprechend feinanpassen wird.

Anpassung eines Hörgerätes

3. (und evtl. weitere) Sitzung(en): Feinanpassung
Ihr Hörgeräte-Akustiker stimmt Ihre Geräte entsprechend der Erfahrungen ab, die Sie damit gemacht haben. Er kann Ihnen auch Fragen beantworten, die inzwischen aufgetaucht sind und Ihnen allgemeine und spezielle Ratschläge geben. Ihre Hörsysteme werden nun so angepasst sein, dass sie angenehm zu tragen sind und dass das bestmögliche Sprachverstehen gewährleistet ist.

Langzeitverwendung
Verwenden Sie Ihre Hörsysteme weiterhin einige Stunden täglich und steigern Sie die Tragedauer kontinuierlich, bis Sie sie den ganzen Tag tragen. So werden Sie lernen, sie auf die bestmögliche Art zu nutzen und von ihnen zu profitieren. Ihr Gehör wird durch die neuen akustischen Eindrücke „trainiert“ und bleibt aktiv. Hierdurch wird sicherstellt, dass sich die Verbindung zwischen Innenohr und Gehirn nicht verschlechtert. Sie werden, mit Unterstützung unserer Spezialisten auch herausfinden, ob Sie von zusätzlichen Geräten wie FM-Systemen (Funk-Sprachübertragungs-Systeme), die in schwierigen Situationen mit Störgeräusch, Distanz oder Nachhall eine unschätzbare Hilfe bieten und das Fernsehen und Telefonieren enorm erleichtern, profitieren würden.

PHONAK Audéo S Smart

Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns. Hörgeräte Herrmann berät Sie gern und hilft Ihnen weiter!

 

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